Sicherheit in der Wüste
Mit jedem Entführungsfall in der Sahara rückt das Thema Sicherheit auf unseren Reisen stärker in den Fokus unserer Planung. In der Reisephilosophie von Desert Team liegt die Sicherheit unserer Kunden und Mitarbeiter nach wie vor an erster Stelle. Dies heisst leider auch immer wieder auf liebgewonnene Zielgebiete, Partneragenturen und Landschaften zu verzichten. Grundsätzlich halten wir uns an die Empfehlungen des EDA und anderer Aussenministerien.
Nachstehend eine Übersicht unserer Destinationen und deren Sicherheitslage:
Niger, Tschad
Beide Länder sind im Moment zu unsicher zum Bereisen. Friedensverhandlungen mit den Tuareg im Niger ziehen sich in die Länge und eine Verbesserung der Lage ist im Moment noch nicht in Sicht.
Mali, Mauretanien
Schauplatz von aktuell 3 Entführungen (1 Franzose, 3 Spanier, 2 Italiener) und somit leider kein sicheres Pflaster. Allenfalls könnte im Laufe des Jahres der Süden von Mali wieder für bereisbar erklärt werden. Im Norden hingegen ist mittelfristig noch keine Besserung zu erwarten.
Algerien
Aktuell rät das EDA sowie Deutschland und Österreich von Reisen nach Algerien ab, nicht aber Frankreich. Da bereits seit längerer Zeit keine Vorkommnisse direkt im Land zu verzeichnen waren könnte es sein (und hoffen wir), dass diese Empfehlungen im Laufe des Jahres angepasst werden und vielleicht Gruppenreisen wieder möglich sind. Wir würden Sie in diesem Falle sofort informieren.
Marokko und Tunesien
Während nach Einschätzung des Schweizer EDA für Marokko grundsätzlich im gesamten Gebiet an der algerisch/marokkanischen Grenze, also auch in Teilen unseres Trekkinggebiets, ein hohes Entführungsrisiko bestehe, sehen das deutsche Auswärtige Amt wie auch die marokkanischen Behörden und unser erfahrener lokaler Agent die Risikogebiete wesentlich differenzierter. Das deutsche Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab. Aus eigener Erfahrung aus den letzten zwei Jahren wissen wir, dass unsere Trekkinggebiete in der Gegend von Mhamid über Chegaga bis Iriki grenzseitig unter starker Überwachung stehen, so dass wir absolut überzeugt sind, dass uns in diesen Gebieten keine Gefahr droht!
In Tunesien besteht gemäss Schweizer EDA grundsätzlich in der gesamten Sahara südlich der Linie Tozeur-Douz-Tataouine, also auch in unserem Trekkinggebiet, ein hohes Entführungsrisiko. Das deutsche Auswärtige Amt wie auch die tunesischen Behörden und unser erfahrener lokaler Agent definieren die Risikogebiete wesentlich differenzierter. Dem Auswärtigen Amt zufolge zählt unser Trekkinggebiet im Erg Oriental unverändert und eindeutig nicht zu jenen Gebieten, die nicht bereist werden sollten.
Nach reiflicher Abwägung haben wir uns dazu entschlossen, nicht den unserer Auffassung nach zu pauschalen Hinweisen des EDA, sondern den Hinweisen des nicht weniger verlässlichen deutschen Auswärtigen Amtes zu folgen. Eine Änderung der Trekkingroute oder ein Verzicht auf diese Reise ist daher aus unserer Sicht nicht geboten. Diese Auffassung unterstützt wie im Falle unserer Reisen in Marokko und Tunesien ausdrücklich auch unsere Veranstalter-Haftpflichtversicherung, die Schweizer Mobiliar. Sie gewährt uns und Ihnen uneingeschränkten Versicherungsschutz für Ihre Reise.
Libyen
Seit Juli 2008 werden für Schweizer Bürger keine Visa mehr ausgestellt. Für alle anderen Nationalitäten sind Libyenreisen problemlos machbar, mit der Einschränkung, dass das Grenzgebiet zu Algerien gemieden wird.
Ägypten, Jordanien
Für alle touristischen Infrastrukturen gibt es in Ägypten ein gewisses Risiko für Terroranschläge. Die Wüstengebiete, welche von uns bereist werden, werden jedoch von allen Aussenministerien als bedenkenlos eingestuft.
Sudan
Die auf unserer Rundreise besuchten Gebiete gelten nicht als gefährdet.
Jemen
Von Reisen in den Jemen wird abgeraten.
Oman
Der Oman gilt nach wie vor als sicheres Reiseland.
Den Originalwortlaut lesen Sie bitte tagesaktuell im Internet unter www.eda.admin.ch (Schweiz) bzw. www.auswaertiges-amt.de (Deutschland).
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