Termine - Preise in EUR
05.10.12 - 21.10.12 2.219,-
02.11.12 - 18.11.12 2.319,-
21.12.12 - 06.01.13 2.470,-
Zuschläge
Einzelzimmer/ -zeltzuschlag EUR 100,-
Linienflug ab Zürich EUR 300,-

Zahlungsbedingungen

Anzahlung 30 % vom Reisepreis
Restzahlung 21 Tage vor Abreise

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Oman

Expedition ins Rub al-Khali

17 Tage - Geländewagenfahrt ins Leere Viertel

Rub al-Khali, das heisst Leeres Viertel. Und doch ist wohl keine Leere so grossartig wie diese. Nach Ankunft in Muskat überqueren wir das Küstengebirge und fahren anschliessend durch die Wahiba Sands, eine Sandwüste, die bis zum Indischen Ozean reicht. Nun beginnt unsere Expedition in die Rub al-Khali, deren unermessliche Sanddünung im Norden bis weit ins Zentrum der Arabischen Halbinsel hineinreicht. Die Vielfalt der Wüstenlandschaften, die sie noch an ihrem Saum entfaltet, macht den Zauber unserer Reise entlang der saudischen Grenze aus. Wer mag, beginnt den Tag in der Wüste mit einer morgendlichen Wanderung. Später suchen wir uns mit den Geländewagen Wege durch die oft ineinander verschlungenen Sterndünen, die charakteristisch für die Rimal sind. Formen und Farben sind so vielfältig, dass die auf unseren Karten eingetragenen Namen wie Ramlat Mitan oder Ramlat Hashman ein Gesicht bekommen, und wir verstehen, dass Wüste keineswegs gleich Wüste ist. Den letzten Tag verbringen wir in Salalah – Zeit für einen Strandspaziergang und einen Bummel über den lebhaften Weihrauchsuq.

Die Höhepunkte der Reise

  • Durchquerung der Wahiba Sands
  • tägliche leichte Wanderungen in der Wüste
  • Bummel über den Weihrauchmarkt von Salalah

Programm

1. – 2. Tag: Ankunft und Muscat
Flug nach Muscat. Ankunft dort am Morgen des 2. Tages. Auf dem Weg zum Hotel besuchen wir die Große Moschee, die Sultan Qaboos Grand Mosque. Anschließend Transfer zum Hotel und Check-in. Der Nachmittag des zweiten Tages steht uns zum Eingewöhnen zur freien Verfügung. Wer mag, unternimmt einen ersten Bummel durch den Suk (Suq, Souk) von Muttrah (Matrah) oder geht am langen Sandstrand von Qurum spazieren.

3. – 5. Tag: Über das Küstengebirge
Am 3. Tag lassen wir uns ausgiebig Zeit für die Erkundung der Hauptstadtregion mit einem Besuch der Altstadt von Muscat (Masqat, Maskat). Am Morgen des 4. Tages beginnen wir unsere Expedition mit einer gemächlichen Fahrt entlang des Indischen Ozeans gen Südosten. Holprige Pisten führen vom Meer hinauf in die Berge der Sharqiyah. Unsere erste Zeltnacht verbringen wir nahe den in windiger Höhe einsam gelegenen Grabtürmen auf dem Jebel Bani Djabr (Djabel, Jabel). Am 5. Tag Besuch der Madjilis ad-Djinn Höhle. Die beschaulichen Gassen der Oase Manzaffar (Minzafah) erwarten uns am frühen Nachmittag. Dann tauchen wir in die Wüste Wahiba ein. Unsere Zelte bauen wir im Schutz einer Düne auf und verbringen die Nacht unter dem Sternenhimmel.

6. — 7. Tag: Dja’luni
Nach einer Durchquerung der Wahiba in nord-südlicher Richtung erreichen wir am späten Nachmittag des 6. Tages wieder das Meer, wo wir uns nach einem Bad im Indischen Ozean mit etwas Glück an frischem Fisch stärken können.
Weiter geht es – bei Ebbe! – am Strand entlang und dann Richtung Westen. Dabei kreuzen wir den Huqf, dessen karges, steiniges Plateau ein ehemaliger Gletscherbruch furcht. Unser Ziel ist die dürre Geröllebene um Dja’luni. In Hayma queren wir die Asphaltstraße und schlagen unser heutiges Camp bereits in den Dünen auf.

8. — 14. Tag: ar-Rub al-Khali
Nun beginnt unsere Fahrt im südlichen Abschnitt der Rub al-Khali, deren unermessliche Sanddünung vom Süden Sau’di-Arabiens in den Westen Oman wogt. Die Vielfalt der Wüstenlandschaften, die sie noch an ihrem Saum entfaltet, macht den Zauber unserer Reise entlang der sa’udischen Grenze aus.
Wir bewegen uns wo immer möglich am Rande von Sabkhas — weiß strahlenden, von einer Salzkruste überzogenen Ebenen — oder durch die langgestreckten Korridore zwischen ockerfarbenen Dünenzügen. Bis zu 150 Metern und mehr türmen sich die Sandberge auf. Oft genug aber verläuft unsere Fahrtrichtung auch quer zu solchen Korridoren. Dann gilt es, die vielverschlungenen Dünen abzuschätzen und eine Passage entlang der festen Schultern und über nicht ganz so steile Kämme zu finden. Von Zeit zu Zeit werden wir an einem solchen Hindernis zunächst scheitern und müssen dann Schaufeln und Sandbleche, Hände und Muskelkraft einsetzen, um die Wagen wieder flott zu machen. An besonders gefährlichen Stellen ist es selbstverständlich, dass die Mitreisenden aussteigen und ein Stück des Weges zu Fuß gehen.

Überhaupt wollen wir nicht nur im Auto fahren. Morgens – nach dem Frühstück und nachdem wir unsere Siebensachen gepackt haben – weist uns unser Guide die Fahrtrichtung. Dann machen wir uns zu Fuß auf den Weg und lassen uns später von den Fahrzeugen einholen. Mittags bauen wir unser Schattendach auf und gönnen uns eine Pause mit Brot und Salat und anderen kalten Köstlichkeiten. Dann geht es noch etwa zwei Stunden mit den Wagen weiter, bevor wir uns einen schönen Zeltplatz suchen, bevorzugt in den Bäuchen der Dünen – also in einer der rundlichen Senken, die sich auf halber Höhe der Dünen finden. Hier bleibt genügend Zeit für individuelle Erkundungen der Rimal, der Sande. Unsere Crew baut derweil die Küche auf und bereitet einen Tee zu. Standesgemäß haben wir Teppiche dabei, die wir – so wir denn Holz finden – um unser kleines Lagerfeuer ausbreiten. Die Vorbereitungen zum Abendessen (an denen sich täglich der/die eine oder andre beteiligen sollte) finden bei Sonnenuntergang statt. Zumeist gibt es ein traditionell omanisches Gericht, wie zum Beispiel ein Gemüse- oder ein Trockenfischcurry mit Reis. Natürlich backen wir zwischendurch auch das traditionelle Brot im Sand. Und nach dem Abendessen bleibt dann genügend Zeit, in den sternenklaren Nachthimmel zu schauen oder sich zu unterhalten.

Die auf unseren Karten eingetragenen Namen wie Ramlat Mitan oder Ramlat Hashman bekommen in diesen Tagen ein Gesicht, und wir verstehen, dass Wüste nicht gleich Wüste ist. “Leeres Viertel” – weil hier kein Mensch lebt. Und doch treffen wir vielleicht auf das einsame Zelt eines Kamelhirten, der hier im Auftrag des Kamelbesitzers die Herde beaufsichtigt.

Unsere Guides und Fahrer kennen den südlichen Teil der Rub al-Khali wie ihre Heimat. Sie wissen bis in die Uruq al-Hadd die Stellen, an denen noch ein paar dürre Akazien der Trockenheit trotzen. Sie wissen auch, an welchen Orten man den leuchtend grünen Salzbusch antrifft, den die Badu Harm nennen. Sie finden den Weg zu dem Süßwassersee inmitten der Einöde, in dem leicht schwefelhaltiges Wasser mit Macht an die Oberfläche sprudelt. Und vielleicht führen sie uns auch zu einem Geoden-Feld, wo nichts wächst außer jenen seltenen hohlen Knollensteinen, die auffälligerweise immer in Mehrzahl auftreten.

15.-17. Tag: Salalah und das Ende der Reise
Wie schwer es ist, dem Sand etwas zu entlocken, zeigt die Geschichte der einst verschollenen Stadt Ubar, von deren Existenz frühere Reisende immer wieder erzählt bekamen, doch den Weg dorthin angeblich “nur der Teufel” kannte. Kurz hinter Ubar beginnt wieder die Asphaltstraße, die uns bis Salalah bringt. Wir quartieren uns in einem kleinen Hotel direkt am Strand ein.
Sofern unsere Expedition ohne Zwischenfälle verlaufen ist, gehört der letzte Tag Salalah.
Am Morgen des 17. Tages Flug nach Muscat (Masqat, Maskat) und Weiterflug.

Im Preis inbegriffen

  • Linienflug ab Frankfurt
  • Inlandflug Salalah-Muscat
  • Transfers vom und zum Flughafen
  • Rundreise im Geländewagen (maximal 4 TeilnehmerInnen pro Fahrzeug)
  • 3 Hotelübernachtungen
  • 11 Zeltübernachtungen
  • Camping-Ausrüstung mit 2-Personen-Zelten und Expeditionsküche
  • Verpflegung aus der Bordküche incl. Trinkwasser und Tee
  • Hotelübernachtungen mit Frühstück
  • alle Exkursionen, Eintritte und Besichtigungen gemäß Programm
  • Navigationsinstrumente (GPS), Notfall-Satellitentelefon
  • landeskundige Deutsch sprechende Reiseleitung

Teilnehmerzahl

7 - 12 Teilnehmer

Bei Nichterreichen der Mindestbeteiligung kann der Reiseveranstalter bis spätestens 21 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. In der Regel informieren wir unsere Kunden aber früher und bieten Alternativen an.

Hinweise und Anforderungen

Diese Reise wird in Zusammenarbeit mit Nomad Reisen durchgeführt. Es gelten deren Reisebedingungen.

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